Standards und Bestimmungen

Die Effizienz unserer Ozonsysteme erfüllt die höchsten Industriestandards und Empfehlungen

Zusätzlich zu den offensichtlichen Vorteilen der Reinigung der Abluft von Küchen und Restaurants, ist es wesentlich Industriestandards und Empfehlungen zu berücksichtigen, um ein sichereres und angenehmeres Arbeitsumfeld zu schaffen. Standards und Empfehlungen haben das Ziel die Anforderungen für technische Lösungen zu harmonisieren und die Unternehmer liefern diese.

EN 16282 – Neue EU-Norm für Belüftung in Großküchen

Die neue europäische Norm für Geräte in gewerblichen Küchen wurde lange erwartet und ist gut ausgearbeitet. Sie deckt alles von der Haube bis zum Ablasspunkt ab. Zur Fertigstellung wurden 14 Jahre benötigt und sie zielt darauf ab, den Wettbewerb innerhalb der EU zu harmonisieren und Qualitätsanforderungen hinsichtlich Funktionalität, Sicherheit und Umwelt aufzustellen.

Die Luftreinigungstechnologien werden in Teil 8 beschrieben, in dem die Anforderungen für Geräte zur Behandlung der Küchenabluft definiert sind. Die Luftaufbereitung reduziert Brandgefahren und Gerüche. Sie ist auch eine Voraussetzung, um im Abluftstrom Wärmetauscher zum Ermöglichen einer Wärmerückgewinnung zu installieren.

Die neue EU-Norm hatte eine große Resonanz und verbreitet sich schnell in Europa, was zu einer beträchtlichen Verringerung des Energieverbrauchs und der Kohlendioxidemissionen führt. Eine treibende Kraft ist die Ökodesign-Richtlinie, die angibt, dass die in Immobilien genutzte Wärmerückgewinnung mit 01. Januar 2018 einen Wärmewirkungsgrad von mindestens 68 % bei auf Batterien basierten Wärmetauschern und 73 % bei Platinen-/ Gegenstromwärmetauschern aufweisen muss.

Neue EU-Norm, EN 16282

Die neue EU-Norm – ein Schritt näher in Richtung nachhaltige Großküchen

Der Standard EN 16282 über die Belüftung in Großküchen wurde im Herbst 2017 verabschiedet. Dieser Abschnitt ist darauf ausgerichtet, die neuen Bestimmungen und Anforderungen für Luftaufbereitungsmethoden im gewerblichen Bereich zu beschreiben und zu erörtern. Bevor Sie Ihre Behandlungsmethode auswählen, nehmen Sie sich eine Minute, um das hier zu lesen.

Intelligente Nachfrage nach mehr Qualität, Sicherheit und einer grüneren Welt

Die neue europäische Norm für Geräte in gewerblichen Küchen wurde lange erwartet und ist gut ausgearbeitet. Sie deckt alles von der Haube bis zum Ablasspunkt ab. Zur Fertigstellung wurden 14 Jahre benötigt und sie zielt darauf ab, den Wettbewerb innerhalb der EU zu harmonisieren und Qualitätsanforderungen hinsichtlich Funktionalität, Sicherheit und Umwelt aufzustellen.

Die Luftreinigungstechnologien werden in Teil 8 beschrieben, in dem die Anforderungen für Geräte zur Behandlung der Küchenabluft definiert sind. Eine Luftaufbereitung reduziert Brandgefahr und Gerüche. Sie ist auch eine Voraussetzung, um im Abluftstrom Wärmetauscher zum Ermöglichen einer Wärmerückgewinnung zu installieren. Die Methode verbreitet sich derzeit in ganz Europa und wird Energieverbrauch und Kohlendioxidemissionen erheblich reduzieren.

Eine treibende Kraft ist die Ökodesign-Richtlinie, die angibt, dass die in Immobilien genutzte Wärmerückgewinnung mit 01. Januar 2018 einen Wärmewirkungsgrad von mindestens 68 % bei auf Batterien basierten Wärmetauschern und 73 % bei Platinen-/ Gegenstromwärmetauschern aufweisen muss.

Wir haben die Norm gründlich geprüft und nachstehend erhalten Sie eine Zusammenfassung, inwiefern einige Behandlungstechnologien betroffen sind.

Die acht Abschnitte der neuen europäischen Norm EN 16282*

  • Allgemeine Anforderungen
  • Küchenabzugshauben
  • Küchenlüftungsdecken
  • Luftein- und -auslässe
  • Luftschächte
  • Aerosolabscheider
  • Ortsfeste Brandlöschanlagen
  • Installationen zur Behandlung von Aerosolen;
  • Anforderungen und Prüfung

*EN 16282 Großküchengeräte. Einrichtungen zur Be- und Entlüftung gewerblicher Küchen. Die europäische Norm EN 16282- 8 erhalten Sie bei: DIN, Deutsches Institut für Normung.

Die Ökodesign-Richtlinie – der Energieverbrauch im Mittelpunkt

Die Richtlinie wurde 2005 von der EU verabschiedet und zielt darauf ab, den Energieverbrauch und damit die Treibhausgasemissionen um 20 % zu reduzieren.

Allgemeine Anforderungen an Reinigungstechniken

  • Aus Gründen der technischen Sicherheit müssen , Komponenten im Luftstrom so konstruiert sein, dass sie einer konstanten Temperatur von mindestens 60°C standhalten. Aus diesem Grund kann eine Kühlung der Abluft erforderlich sein.
  • Installation muss für Wartungs- und Reinigungszwecke leicht zugänglich sein
  • Komponenten, die mit UV-Strahlung oder Ozon in Berührung kommen, sollten aus geeigneten Materialien bestehen
  • Wenn Ozon auf Bodenhöhe freigesetzt wird, müssen die Konzentrationen unter den geltenden Grenzwerten liegen.
  • Wenn Ozonsensoren verwendet werden, müssen sie mit „OZONSENSOR“ gekennzeichnet sein und über ein spezifisches, rückverfolgbares Eichungszertifikat verfügen.
  • Die Verbindungen zwischen dem Ozongenerator und dem Schacht für die Küchenabluft müssen alle zehn Meter mit „OZON“ gekennzeichnet sein

Neue Anforderungen an Ozongeneratoren

Für mit Sauerstoff gespeiste Ozongeneratoren (zum Beispiel unser RENA-Hochleistungssystem) bestehen nun mehrere, neue intelligente Anforderungen.

  • Die Installation, Reparatur- und Wartungsarbeiten müssen durch vom Hersteller geschultes Personal durchgeführt werden
  • Der Ozongenerator darf nur bei laufendem Abluftventilator in Betrieb sein
  • Geeignete Geräte wie etwa Durchfluss-/ Drucksensor(en) müssen sicherstellen, dass kein Ozon im Gebäude freigesetzt wird. Sollte das System mit einem Drucksensor ausgestattet sein, muss dieser so eingestellt sein, dass das Ozonsystem abgeschaltet wird, sobald der Differenzdruck unter 20 Pa fällt.
  • Die Prüfklappen am Abluftschacht müssen mit dem folgenden Warnschild versehen sein: „WARNUNG — Ozonbehandlung“

Neue Anforderung an luftgespeiste Ozongeneratoren

Neben den allgemeinen Anforderungen für gewerbliche Luftaufbereitungstechnologien und Ozongeneratoren gibt die Norm vor, dass bei einem Gesamtabluftvolumen von mehr als 2.500 m3/h sauerstoffgespeiste Ozongeneratoren verwendet werden müssen. Der Grund hierfür ist, dass luftgespeiste Ozongeneratoren zu hohe Mengen an Stickoxiden und Salpetersäure erzeugen. Die Norm besagt:

“HINWEIS: Um sich vor NOx- und HNO3-Ansammlungen in der Abluft zu schützen, wird bei einem Gesamtabzugsvolumen von mehr als 2500 m3/h ein sauerstoffgespeister Ozongenerator verwendet.”

Neue Anforderungen an die photokatalytische Luftaufbereitung (oft als ozonfreie UV-Lichtbehandlung bezeichnet)

  • Vor dem photokatalytischen System muss ein F9-Filter (ISO 16890, ePM1 80 % +) eingebaut werden. Der Filter muss Ozon- und UV-beständig sein. Der Filter darf nicht in die Haube/Decke eingebaut werden
  • Bei den UV-Lampen sollte die vom Hersteller angegebene Höchsttemperatur nicht überschritten werden
  • Mit UV-Lampen ausgerüstete Hauben müssen ein sichtbares Warnschild aufweisen: „WARNUNG — UV-Strahlung“
  • Die Prüfklappen am Abluftschacht müssen mit dem folgenden Warnschild versehen sein: „WARNUNG — Ozonbehandlung

Bitte beachten Sie! Da diese Technologie sowohl UV als auch Ozon enthält, müssen ebenso die Anforderungen für beide Behandlungstechnologien berücksichtigt werden.

Hier sind die Anwendungen, die Sie anfragen können

  • Kapazität, aus hohen Luftströmen die Fettteilchen aus der Luft zu entfernen
  • Minimale Anforderungen an die manuelle Reinigung der Leitungen
  • Einfache Installation der Ozonverteilung – selbst wenn die Leitungen schwer zugänglich sind
  • Kapazität, Luft mit hoher Fettanreicherung zu behandeln
  • Geringer Energieverbrauch
  • Die Ozonverteilung sollte weder die Aktivitäten in der Küche beeinträchtigen noch in ästhetischer Hinsicht störend sein
  • Stabile und konstante Behandlungskapazität
  • Geringe Betriebskosten
  • Das Ozonsystem sollte sich dort installieren lassen, wo es die Tätigkeiten in den Räumlichkeiten nicht behindert
  • Die Möglichkeit, Fettansammlungen in den Leitungen zu vermeiden
  • Mindestnutzungsdauer von 20 Jahren
  • 24/7-Überwachung per Fernzugriff, um Störungen zu erkennen
  • Stört das Lüftungsgleichgewicht nicht
  • Auf Dauer die geringsten Gesamtbetriebskosten aller Reinigungstechnologien
  • Das System sollte einen Ozonsensor beinhalten, der das System abschaltet, wenn die Ozonkonzentration der Umgebung den eingestellten Grenzwert überschreitet. Der Sensor muss mit einem eindeutig rückverfolgbaren Eichungszertifikat geliefert werden
  • Keine im Luftfluss installierten Bauteile
  • Das Reinigungssystem sollte sich ein-/ ausschalten, wenn das Lüftungssystem ein-/ ausgeschaltet wird
  • Ein einzelnes System sollte mehrere Küchen versorgen können, beispielsweise für sehr große Gastronomieflächen.
  • Hohe Betriebssicherheit
  • Stufenlos verstellbare Behandlungskapazität
  • Bei größeren Projekten mit hohem Behandlungsbedarf sollten mehrere Ozonsysteme gleichzeitig installiert werden können
  • Minimale Wartungsanforderungen
  • Einfache Einstellung der Behandlungskapazität
  • Erfüllt die Anforderungen der Norm EN 162882
  • Minimale Serviceanforderungen
  • Einfaches Aufrüsten der Gesamtkapazität des Systems

Sie können uns jederzeit gerne kontaktieren, falls Sie Fragen zur Norm haben, oder wenn Sie an unseren Lösungen und der Ozonbehandlung im Allgemeinen interessiert sind.

Lesen Sie mehr über die Ozonbehandlungstechnologien in unseren Broschüren und Fallstudien:

Schwedischer Imkanal 2012:2

Der Imkanal 2012:2 ist die letzte Aktualisierung der Empfehlungen der Belüftungsindustrie, die 2010 zusammen mit Organisationen und Behörden erstellt wurde.

Die Empfehlung basiert auf den regulatorische Anforderungen sowie den allgemeinen Hinweisen der Gebäuderegeln von Boverket und berücksichtigt für die Regeln unter anderem die Anweisungen und Richtlinien des schwedischen Zentralsamts für Wohnwesen und Arbeitsumgebungen.

Die Erneuerungen umfassen zum Teil höhere Anforderungen bezüglich dem Einsatz von Ozonaggregaten, UV-Licht, oder vergleichbarer Technologie. Ozonetech begrüßt die neu implementierten Bestimmungen. Die Erneuerungen bezüglich Ozons im Imkanal 2012:2 sind hauptsächlich:

  • Das Korrosionsrisiko wird hervorgehoben. Die empfohlene Materialwahl ist jetzt die Edelstahlqualität bei den Teilen der Luftschachtinstallationen, die direkt durch Ozonkonzentrationen betroffen sind. Etablierte Marktteilnehmer schreiben immer Edelstahl oder andere ozonbeständige Materialien in Leitungssystemen zwischen dem Aggregat und dem Abzugskanal vor, in dem hohe Ozonwerte vorkommen können.
  • Das Risiko der Übertragung von Gasen während der Wärmerückgewinnung wird betont. Moderne Wärmetauscher beseitigen im Wesentlichen die Leckgefahr zwischen der Abluft und der Zuluft, vorausgesetzt, dass der Druck, der über das Gerät ausgeglichen wird, korrekt mit einem höheren Druck bei der Zuluftstelle als der Abluftstelle eingestellt ist. Sie können das Rückgewinnungssystem außerdem mit Kohlenstofffiltern an der Zuluftstelle nach dem Gerät ergänzen, um sogar eine noch bessere Luftqualität im Raum zu erzielen.
  • Die Bedeutung eines sicheren Arbeitsumfeldes wird betont. Die Empfehlungen geben an, dass der Benutzer, d. h. das Küchenpersonal, berücksichtigt werden muss. Das wird durch den Einsatz eines in der Küche platzierten Ozonsensors erreicht. Ein Ozonsensor stellt sicher, dass ein gutes Arbeitsumfeld beibehalten wird. Zusätzlich sollten alle Ozongeneratoren, UV-Leuchten oder vergleichbare Technologie durch Lüftungen, Druckschalter, Wartungsklappen oder Ähnlichem verriegelt sein.

Zusätzlich zu den oben angeführten Erneuerungen hält der Imkanal 2012:2 die zuvor erteilten Empfehlungen ein. Dementsprechend ist die Empfehlung immer noch, dass, solange wie adäquate Ozonaggregate, UV-Lampen oder vergleichbare Technologie zur Reinigung verwendet werden, die Materialwahl für das Leitungssystem auf verzinkten, legierten, oder Edelstahl fallen kann.

Ozonetech begrüßt die strikteren Anforderungen, die in den Empfehlungen angeordnet werden, und schätzt es, dass die Industrie ebenso eine aktive Rolle bei einem sicheren Arbeitsumfeld einnehmen möchte. Mit diesen Empfehlungen kann die Arbeit, um unsere Vision, eine moderne große Küche zu erreichen, weiter gehen – eine Küche, die bedeutend weniger Energie als vorher verbraucht, aber gleichzeitig Feuerfester ist, dem Personal eine gute Arbeitsumgebung bietet und geringe Auswirkungen auf Wohnanlagen. Kurz gesagt: Eine Küche in Harmonie mit ihrem Umfeld.

Der Imkanal 2012:2 wurde vom schwedischen Nationalverband der Schornsteinfegermeister, den Vertragsunternehmen, der schwedischen Behörde für Sozialschutz und Bereitschaft, dem schwedischen Forschungsinstitut für Technik, der Brandsicherheit Schweden, Lindab, Fläkt Woods, Hallströms Workshops, Profiduct, Swedish Ventilation und Paroc vorbereitet.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei Imkanal 2012:2 um eine schwedische Industrierichtlinie für schwedische Hersteller und Installateure von Küchenbelüftungssystemen handelt und sich von den Richtlinien in Ihrem Land unterscheiden können.

Das schwedische Zentralamt für Arbeitsumwelt, Boverket und Brandkonsulten AB haben Anmerkungen zu den Industrieempfehlungen eingereicht. Sind Sie neugierig und möchten mehr erfahren? Buchen Sie einen unserer Kurse in der Ozon Akademie und wir erzählen Ihnen mehr.